Kommkino e. V. präsentiert

Bernd – Operation Germanenkind

Do / 08.10.2026 / 21:15 Uhr


Bernd arbeitet als Schauspieler mit Behinderung in einem linken Berliner Künstlerkollektiv. Mit ihrem neuen Stück reisen sie nach Peenemünde, das vor allem für die Raketenentwicklung in der einst dort stationierten Heeresversuchsanstalt bekannt ist. Bernd, der zunehmend vom Dritten Reich fasziniert ist, demonstriert seine rechten Tendenzen: laut, sexistisch, rassistisch, respektlos – ein Affront gegen jede moralische Gewissheit der Gruppe. Mit jeder seiner Provokationen zerbricht zunehmend mehr von ihrer Toleranz. Aus Haltung wird Hass, aus Humanismus Gewalt. Am Ende prügeln jene, die sich für die besseren Menschen halten, wie Barbaren auf ihn ein – und aus Demokraten werden exzentrische Wutbürger.

Eine Dystopie über Moral, Macht und die dünne Haut der Demokratie. Regisseur Cornelius Schwalm erzählt die Eskalation als bitterböse Komödie. Dabei ist „Bernd“ kein Film gegen Inklusion – im Gegenteil. Er ist ein Film gegen die Verklärung. Gegen die Angewohnheit, Menschen auf Eigenschaften, Zuschreibungen oder gesellschaftliche Funktionen zu reduzieren. „Ein Film zum Diskutieren, zum Nachdenken, der in unsere Zeit besser passt denn je.“ (Urs Spörri, Filmfest München)


Land: Deutschland
Jahr: 2025
Regie: Cornelius Schwalm
mit: Verena Unbehaun, Matthias
Rheinheimer, Silvina Buchbauer, Sasha Weis
Länge: 93 Min.
Sprache: deutsche Fassung
FSK: ab 16

Eintritt: 6 €

Kinotickets sind nur an der Abendkasse erhältlich. Eintritt frei mit dem Cineville-Kino-Abo. Weitere Informationen unter www.cineville.de
Königstr. 93
90402 Nürnberg
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Aufzug. Für jede Vorstellung sind zwei rollstuhlgerechte Plätze eingerichtet. Reservierungen dafür bitte per E-Mail an: filmhaus@stadt.nuernberg.de
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