Carte blanche Erika und Ulrich Gregor
25.9. bis 27.9.2026
Wir freuen uns sehr, dass das charismatische Paar, das von Berlin aus Maßstäbe für die Film- und Kinokultur in Deutschland und weit darüber hinaus setzte, nun bereits zum 15. Mal seine Wunschfilme bei uns vorstellt.Für „die Gregors“, die so heißen, weil sie immer alles zusammen machen, sind Filme Erkenntnisträger und Fenster, durch die man anderes betrachtet. Sie öffnen die Augen, weiten den Blick, zurück in verdrängte Zeiten, hinein in die unendlichen Landschaften des Weltkinos – auch gegen Widerstände. Ihr gemeinsames Leben haben sie mit unglaublicher Leidenschaft, Neugier und Beharrlichkeit dem Kino gewidmet.
In den 1960er Jahren begannen sie mit dem Verein Freunde der Deutschen Kinemathek, dem u. a. Helmut Käutner, Friedrich Luft und Karena Niehoff angehörten, Filmvorführungen in der Akademie der Künste in Westberlin zu veranstalten. 1970 eröffneten sie ihr eigenes Kino, das „Arsenal“; ein Jahr später begründeten sie das Internationale Forum des Jungen Films der Berlinale. An beiden Orten zeigten sie künstlerisch relevante und gesellschaftskritische Filme, die ihrer Zeit oft voraus waren. Sie reisten ständig in die verschiedensten Länder, um Filme zu entdecken, waren Dauergäste auf den wichtigen Festivals der Welt und Weggefährt*innen vieler bedeutender Persönlichkeiten des Films. Was heute von einem klug kuratierten Filmprogramm erwartet wird, geht auch auf die innovative Kunst der Programmarbeit von Erika und Ulrich Gregor zurück – unseren Vorbildern und „Kinoeltern“. Freuen Sie sich auf die neue Filmauswahl der Gregors, die drei außergewöhnliche Filme aus drei Jahrzehnten präsentieren – möglicherweise per Livestream, mit Blick auf die Reisefähigkeit der beiden über 90-Jährigen.
Programm

Blessing Bell
Live zugeschaltet: Erika und Ulrich Gregor

