Verbrechen nach Schulschluss
Im gesellschaftlich restriktiven Klima der späten 1950er, in der Alfred Vohrer seine Regiekarriere beginnt, genügen Kleinigkeiten, um mit der Obrigkeit in Konflikt zu geraten. Der Gymnasiast Fabian zum Beispiel gerät ins Visier der Polizei, weil er einen angeketteten Hofhund befreit – wozu ihn auch noch ein Lehrer aufgefordert hatte. Später lernt Fabian das Waisenmädchen Ulla kennen, die Liebesgeschichte der beiden steht von Anfang bis Ende unter dem Vorbehalt ihrer sozialen Unmöglichkeit und endet mit einer herzzerreißenden Geste, die Robert Bresson würdig wäre. VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS ist einer der zärtlichsten, intimsten Halbstarkenfilme: eine Geschichte, die von einer Welt erzählt, in der hinter verschlossenen Gardinen düstere Geheimnisse lauern; und vom unbedingten jugendlichen Willen, aus dieser Welt auszubrechen.
Land: BR Deutschland
Jahr: 1959
Regie: Alfred Vohrer
mit: Christian Wolff, Peter van
Eyck, Heidi Brühl, Corny Collins
Länge: 106 Min.
Sprache: deutsche Originalfassung
Kopenformat: 35 mm
FSK: ab 18
Eintritt: 9 €
Eintritt ermäßigt: 8 €Schüler*innen, Studierende, Rentner*innen, Menschen mit einem Schwerbehinderten-Ausweis und Gruppen ab 5 Personen
Eintritt ermäßigt: 6 €U25-Tarif (14 bis 24 Jahre)
Eintritt ermäßigt: 6 €Inhaber*innen einer Freundschaftskarte
Eintritt ermäßigt: 4 €Kinder bis 13 Jahre und Menschen mit einem Sozialpass der Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach oder Arbeitslosenbescheid
Mehr in dieser Reihe:Alfred Vohrer
90402 Nürnberg
Aufzug. Für jede Vorstellung sind zwei rollstuhlgerechte Plätze eingerichtet. Reservierungen dafür bitte per E-Mail an: filmhaus@stadt.nuernberg.de




