Herzblatt oder wie sag ich's meiner Tochter
Die „Sexwelle“ war Ende der 1960er, Anfang der 1970er in aller Munde. Vohrers ultimativer Beitrag zum Thema kommt 1969 ins Kino, ein Jahr bevor der erste SCHULMÄDCHENREPORT dem deutschen Sexfilm seinen charakteristischen, gleichzeitig voyeuristischen und autoritären, Tonfall vorgibt. HERZBLATT ... schlägt komplett andere Töne an und zeigt, wie man sich veränderten Sitten im Bereich des Zwischengeschlechtlichen auch nähern kann: selbstironisch, fantasievoll, menschenfreundlich. Der Film dreht sich um einen alleinerziehenden Vater, der eine enge Beziehung zu seiner Tochter, genannt „Herzblatt“, hat. Was zu allerlei absurden Verwicklungen führt, als das Herzblatt die Pubertät durchlebt. Selbst der Evangelische Film-Beobachter musste eingestehen, es hier mit einer Komödie zu tun zu haben, „in der Sex nicht gleich Pornographie ist“.
Land: BR Deutschland
Jahr: 1969
Regie: Alfred Vohrer
mit: Georg Thomalla, Mascha Gonska,
Siegfried Schürenberg, Günther Lüders
Länge: 84 Min.
Sprache: deutsche Originalfassung
Kopenformat: 35 mm
FSK: ab 16
Eintritt: 9 €
Eintritt ermäßigt: 8 €Schüler*innen, Studierende, Rentner*innen, Menschen mit einem Schwerbehinderten-Ausweis und Gruppen ab 5 Personen
Eintritt ermäßigt: 6 €U25-Tarif (14 bis 24 Jahre)
Eintritt ermäßigt: 6 €Inhaber*innen einer Freundschaftskarte
Eintritt ermäßigt: 4 €Kinder bis 13 Jahre und Menschen mit einem Sozialpass der Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach oder Arbeitslosenbescheid
Mehr in dieser Reihe:Alfred Vohrer
90402 Nürnberg
Aufzug. Für jede Vorstellung sind zwei rollstuhlgerechte Plätze eingerichtet. Reservierungen dafür bitte per E-Mail an: filmhaus@stadt.nuernberg.de




