Der Zinker
Der titelgebende Zinker ist eine Art ultraböser Superschurke, der sogar anderen Schurken ein Dorn im Auge ist – weil er sie mit Geheimwissen erpresst, um von der Londoner Unterwelt entwendetes Diebesgut mit miesen Tricks an sich zu reißen. Inspektor Elford nimmt die Verfolgung auf, die Spur führt unter anderem in eine Tierhandlung, die vom windigen Frank Sutton geführt wird.
Klaus Kinski und Schlangen, das passt einfach zusammen, werden sich die Produzenten der Wallace-Filme bei diesem Beitrag der Reihe, dem insgesamt 14., gedacht haben. Und was soll man sagen: Recht haben sie! Wobei das wieder einmal ein Beispiel für den typischen Wallace-Antirealismus ist: Wer zur Hölle würde Kinski ausgerechnet als Tierpfleger einstellen? Vohrers Inszenierung setzt diesmal weniger auf ornamentale Spielereien (man vergleiche nur das fast schon karge Setdesign mit den barocken Ausstattungsexzessen vom GASTHAUS AN DER THEMSE), als auf maximale Grusel-Paranoia.
Land: BR Deutschland
Jahr: 1963
Regie: Alfred Vohrer
mit: Heinz Drache, Barbara Rütting,
Günter Pfitzmann, Klaus Kinski
Länge: 89 Min.
Sprache: deutsche Originalfassung
Kopienformat: 35 mm
FSK: ab 16
Eintritt: 6 €
Mehr in dieser Reihe:Alfred Vohrer, Kommkino e. V. präsentiert
90402 Nürnberg
Aufzug. Für jede Vorstellung sind zwei rollstuhlgerechte Plätze eingerichtet. Reservierungen dafür bitte per E-Mail an: filmhaus@stadt.nuernberg.de




