Programm

Bübchen // Vorfilm: Ludwig

Fr., 08.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
Bübchen // Vorfilm: Ludwig
Fr., 8.7. in Anwesenheit von Roland Klick
Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

München. Tagebuch eines Studenten // Vorfilm: Weihnacht

Sa., 09.07.2016, 17:00 Uhr
Schwerpunkte
München. Tagebuch eines Studenten // Vorfilm: Weihnacht

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Supermarkt

Sa., 09.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
Supermarkt
Sa., 9.7. in Anwesenheit von Roland Klick
Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Jimmy Orpheus // Vorfilm: Zwei

So., 10.07.2016, 17:00 Uhr
Schwerpunkte
Jimmy Orpheus // Vorfilm: Zwei

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Deadlock

So., 10.07.2016, 19:00 Uhr
Schwerpunkte
Deadlock

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Jimmy Orpheus // Vorfilm: Zwei

Do., 14.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
Jimmy Orpheus // Vorfilm: Zwei

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Bübchen // Vorfilm: Ludwig

Fr., 15.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
Bübchen // Vorfilm: Ludwig
Fr., 8.7. in Anwesenheit von Roland Klick
Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Deadlock

Sa., 16.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
Deadlock

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Das Kino des Roland Klick

So., 17.07.2016, 17:00 Uhr
Schwerpunkte
Das Kino des Roland Klick

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Lieb Vaterland, magst ruhig sein

So., 17.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
Lieb Vaterland, magst ruhig sein

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Derby Fever USA

Mo., 18.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
Derby Fever USA

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

München. Tagebuch eines Studenten // Vorfilm: Weihnacht

Di., 19.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
München. Tagebuch eines Studenten // Vorfilm: Weihnacht

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Lieb Vaterland, magst ruhig sein

Mi., 20.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
Lieb Vaterland, magst ruhig sein

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Derby Fever USA

Do., 21.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
Derby Fever USA

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

White Star

Fr., 22.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
White Star

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Das Kino des Roland Klick

Sa., 23.07.2016, 17:00 Uhr
Schwerpunkte
Das Kino des Roland Klick

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Supermarkt

Sa., 23.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
Supermarkt
Sa., 9.7. in Anwesenheit von Roland Klick
Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Roland Klick - The Heart is a Hungry Hunter

So., 24.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
Roland Klick - The Heart is a Hungry Hunter

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

White Star

Do., 28.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
White Star

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Schluckauf

Fr., 29.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
Schluckauf

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Verfluchte Liebe deutscher Film

Sa., 30.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
Verfluchte Liebe deutscher Film

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Schluckauf

So., 31.07.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
Schluckauf

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Roland Klick - The Heart is a Hungry Hunter

Mo., 01.08.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
Roland Klick - The Heart is a Hungry Hunter

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Verfluchte Liebe deutscher Film

Di., 02.08.2016, 19:15 Uhr
Schwerpunkte
Verfluchte Liebe deutscher Film

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

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Werkschau Roland Klick

Roland Klick hat zwischen 1962 und 1989 Filme gedreht, die nicht dem Zeitgeist im bundesdeutschen Film entsprachen. Seine eigensinnige, nicht bürgerliche Form des Autorenfilms, der keine Berührungsängste mit Genre, Action und Publikumswirksamkeit kennt, trennte ihn von dem, was den Neuen Deutschen Film maßgeblich prägte. Die besondere Qualität seines zeitlosen Erzählkinos, das Kino als sinnliche Kunst begreift, die nicht von der intellektualisierten Sprache dominiert wird und sich wenig um Moden kümmert, wurde vielfach erst mit Verspätung verstanden und gewürdigt.

Roland Klick wurde 1939 in Hof geboren und verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Franken. Er studierte Theaterwissenschaft in München und war als Maler, Autor und Jazz-Musiker tätig, ehe er ab 1962 begann, Filme zu drehen, die u.a. in München, Hamburg und Berlin, in Louisville/Kentucky, der Negev-Wüste und in einem mittelfränkischen Dorf entstanden. Neben der Regiearbeit war Klick stets der Drehbuchautor seiner Filme sowie zum Teil auch für Produktion, Kamera, Schnitt und Filmmusik verantwortlich.
Sein sinnliches, körperbetontes Kino ist von einer für den deutschen Film seltenen erzählerischen Ökonomie. Funktional und effizient wird die Gestaltung jeweils dem Stoff der zu erzählenden Geschichte untergeordnet. Der Erzähler tritt hinter den Stoff zurück, formale Experimente gibt es nie um ihrer selbst willen. Form und Inhalt sollen jene Einheit bilden, die Roland Klick klassisch nennt. Nach seiner kompromisslosen Vision soll die Kunst des Kinos eine „kunstlose Kunst“ sein, eine Kunst, die sich nicht ausstellt, sondern in Dienst nehmen lässt von einer Geschichte, die das Publikum bewegt und trifft.
Obwohl keiner seiner Filme einem anderen gleicht, lassen sich wiederkehrende Themen finden: das unterdrückte Leben, der „Mangel an Lebensgestaltungsmöglichkeit“ (Laurens Straub), die Sehnsucht nach starken Gefühlen, Lebensintensität und Liebe. Zumeist sind die Protagonisten Außenseiter, die ihren Platz in einem System suchen, das das Leben zur Ware herabsetzt. Dementsprechend häufig geht es um Geld und dessen Aneignung, was folgerichtig oft mit Gewalt verbunden ist. Action wird dabei nicht als Selbstzweck eingesetzt, sondern als Veräußerlichung von inneren Konflikten und Gefühlen.
Die Figuren werden weniger durch Worte als durch Handlung und exakte Milieuschilderung charakterisiert. Klick nähert sich den Charakteren respektvoll mit Verständnis und Empathie, ohne Partei zu ergreifen und zu urteilen. Seine Filme wollen keine Deutungen oder Wertung provozieren, sondern fühlen sich einer Wahrhaftigkeit verpflichtet, den Figuren gerecht zu werden und laden zur Beobachtung und zum genauen Hinsehen ein.
Roland Klick hat mit großer Professionalität und Unabhängigkeit insgesamt elf Filme realisiert, darunter sechs abendfüllende Spielfilme. Die persönlichen, aus einer inneren Notwendigkeit heraus entstandenen Werke, stellen den Schein-Widerspruch von Kunst und Kasse in Frage, sind jedoch alles andere als gefällig. Ihre mit radikalem Duktus und großem visuellen Gespür erzählten Geschichten sind oft rüde und traurig, ihr Ende ist eher offen als happy. Großes Kino der Emotionen, den Leitsätzen folgend: „Film ist eine Liebeserklärung an das Abgebildete.“ Und: „Kino ist die Resonanz zwischen dem Macher des Films und dem Publikum in einem Raum.“
Das Filmhaus bietet im Juli die seltene Gelegenheit, das Gesamtwerk Roland Klicks im Kino erleben zu können. Die Retrospektive wird durch Dokumentarfilme über ihn ergänzt. Wir freuen uns sehr, Roland Klick zur Eröffnung am 8. und 9.7. im Filmhaus begrüßen zu können.