Gesammelte Werke – Fünf Jahre Kunstvilla

14. Juli 2019 – 6. Oktober 2019

Anlässlich ihres fünften Jubiläums blickte die Kunstvilla auf fünf Jahre Ausstellungsprogramm und zehn Jahre Sammlungstätigkeit zurück. Mit der Ausstellung „Gesammelte Werke – Fünf Jahre Kunstvilla“ zeigte die Kunstvilla Highlights der ersten Sammlungsphase.

Mit der Gründung der Kunstvilla und der Aufmerksamkeit, die sie durch die ersten Ausstellungen ab 2010 im Ausweichquartier Kunsthaus erhielt, begann die Sammlungstätigkeit lange bevor das Museum 2014 in der Blumenstraße eröffnet wurde. Rund 3.000 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Plastiken und Fotografien konnten seit der Gründung durch Stiftungen und Ankäufe in die Sammlung aufgenommen werden. Aus diesen Zugängen wurden in der Ausstellung mehr als 60 herausragende Positionen vorgestellt, von denen die meisten bislang noch nie öffentlich zu sehen waren.

In Ergänzung zur chronologisch angelegten Schau der Dauerausstellung stellte die Sonderausstellung die Sammlungserweiterung in thematischen Zusammenhängen vor. Von Anbeginn verfolgte die Kunstvilla hinsichtlich ihrer Sammlungsstrategie einen zweifachen Ansatz: Zum einen erfordert die wechselhafte Geschichte der regionalen städtischen Bestände, Lücken im historischen Bestand zu füllen. Zum anderen wird in der Ausstellung eine deutliche Verjüngung des Sammlungsbestandes in den letzten zehn Jahren sichtbar. Diese Entwicklung resultiert nicht allein aus den überlassenen Konvoluten privater Stifterinnen und Stifter, sondern vor allem aus den im Zusammenhang mit den selbst produzierten Ausstellungen getätigten Ankäufen.

Die Ausstellung „Gesammelte Werke“ bewies, dass die Kunstvilla bereits in ihren ersten Jahren einen beachtlichen Beitrag geleistet hat, die Kunst in Nürnberg nicht nur in wechselnden Zusammenhängen zu präsentieren, sondern auch für zukünftige Generationen zu dokumentieren. Dabei warf die Jubiläumsschau auch einen „Blick nach vorn“: Welche Lücken sollen geschlossen, welche Künstlerinnen und Künstler neu aufgenommen werden? Hier waren die Besucher*innen gefragt, ihre Stimme abzugeben!

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