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Kunstvilla im KunstKulturQuartier
Blumenstraße 17
D- 90402 Nürnberg
Telefon 0911-231 14015 / 15893
 

Dore Meyer-Vax

Engagierte Kunst

Hg. von Andrea Dippel, mit Texten von Ewald Arenz, Andrea Dippel, Nora Gomringer, Lothar Lang, Sabine Weigand, Inge Weinke und Bernd Zachow, Schriftenreihe der Kunstvilla im KunstKulturQuartier, Bd. 13, VfmK 2020, 216 S., 19 Euro

„Malenswert ist vor allem der Mensch. Was ist das aber für ein Mensch?“ lautete die künstlerische Fragestellung der Nürnberger Malerin und Grafikerin Dore Meyer-Vax (1908 – 1980). Nach 1945 thematisierte sie zunächst die Erfahrung des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs in Sinnbildern von zerstörten Städten und traumatisierten Menschen. Ende der 1960er-Jahre wandte sich Meyer-Vax verstärkt dem Zeitgeschehen zu und schuf ein beeindruckendes Œuvre politischer Grafik. Der reich bebilderte Katalog dokumentiert erstmals das Schaffen einer Künstlerin, die der Figuration als Ausdruck politischen Gestaltungswillens zeit ihres Lebens treu blieb.

Giorgio Hupfer

Du sollst Dir kein Bild machen

Hg. von Andrea Dippel und Matthias Strobel, mit Texten von Andrea Dippel, Volker Koch und Christian Mückl, Schriftenreihe der Kunstvilla im KunstKulturQuartier, Bd. 10, VfmK 2017, 128 S., SONDERPREIS 5 €.

Der reich bebilderte Begleitband zur Ausstellung „Du sollst Dir kein Bild machen“ unternimmt erstmals den Versuch, den Gesamtkunstwerker und Bildkritiker Giorgio Hupfer (1958 – 2012) in allen seinen Facetten darzustellen. Hupfers vielseitiges Schaffen verstellte lange den Blick auf seinen Arbeitsansatz, den er selbst als „grundsätzlich inhaltlich“ bezeichnete. Für seine „Ideen- und Gedankensysteme“ habe er sich „zahlreiche Möglichkeiten in Wort, Bild und Ton erarbeitet“, hielt der Künstler 2006 fest.

Der Journalist und Kunstkritiker Christian Mückl widmet sich in einem umfangreichen Essay Hupfers Konzeptkunst, seinen Aktionen und Performances, Musikauftritten und Schriftzeugnissen ebenso wie seiner Schauspielkunst und zieht die Verbindungslinien zwischen den einzelnen Bereichen. Der Beitrag von Andrea Dippel untersucht die Entstehungsgeschichte der im Jahr 2000 erstmals präsentierten Installation JEWELS, die eines der Hauptwerke von Giorgio Hupfer darstellt. Eine persönliche Erinnerung von Hupfers Freund und Sammler Volker Koch rundet die Textbeiträge ab, die von einem Werkverzeichnis und einer ausführlichen Biografie vervollständigt werden.

Im Gleichgewicht

Karin Blum / Meide Büdel

Hg. von Andrea Dippel und Matthias Strobel, mit Texten von Helmut Braun, Günter Braunsberg, Andrea Dippel und Barbara Leicht, Schriftenreihe der Kunstvilla im KunstKulturQuartier, Bd. 7, Verlag für moderne Kunst 2015, 112 Seiten, 6,00 Euro.

Im Gleichgewicht – Für die beiden seit ihrem Studium an der Nürnberger Kunstakademie hier ansässigen Künstlerinnen Karin Blum (geb. 1947 Gunzenhausen) und Meide Büdel (geb. 1961 Bad Mergentheim) stellt die Frage nach der inneren wie äußeren Balance eine wesentliche Rolle, ist die Objektivierung subjektiver Erfahrungen ein charakteristischer Bestandteil ihres Schaffens. Karin Blum hat sich vollständig dem Medium der Collage verschrieben. Der Assoziationsreichtum ihrer Werke beruht auf der Verbindung teils disparater Fragmente, die Innen- wie Außenwelten entnommen sein können. Als Bildhauerin vertraut Meide Büdel hingegen auf die Spannung zwischen verschiedenen Materialien, deren Eigenschaften ihren minimalistischen Skulpturen eine teils kinetisch wahrnehmbare Energie verleihen. Der Begleitband gibt einen Rückblick auf das bisherige Schaffen der beiden Künstlerinnen und stellt als Schwerpunkt Arbeiten der letzten zehn Jahre vor.

 

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Kunst / Villa

Kunst in Nürnberg von 1900 bis heute

Hrsg. von Matthias Strobel und Andrea Dippel, mit Texten u.a. von Günter Braunsberg, Simone Decker, Andrea Dippel, Eva Dotterweich, Sebastian Gulden, Barbara Leicht, Alexander Schmidt, Georg Seiderer und Harald Tesan, Verlag für moderne Kunst, Nürnberg 2014, 224 Seiten, 5,00 Euro.

Die Kunstvilla im KunstKulturQuartier ist ein städtisches Museum, das sich der Präsentation, Vermittlung und Erforschung der regionalen Kunstgeschichte widmet. In einer denkmalgeschützten historischen Villa, die für ihre neue Bestimmung als Ausstellungsgebäude aufwendig renoviert und umgebaut wurde, zeigt das Museum ab Mai 2014 auf fast 600 qm Ausstellungsfläche thematische wie monografische Ausstellungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts aus der städtischen Sammlung sowie von öffentlichen und privaten Leihgebern. In der Eröffnungsausstellung Kunst / Villa wird erstmals eine Auswahl von rund 100 Werken aus den regionalen Beständen der Stadt präsentiert. Daneben thematisieren vierzehn künstlerische Interventionen von Studierenden der Klasse von Simone Decker an der Akademie der Bildenden Künste in  Nürnberg die Geschichte der Villa und das Profil der Sammlung.

 

 

Gerhard Wendland-

Das druckgrafische Werk

Hg. von Andrea Dippel und Matthias Strobel, mit Texten von Andrea Dippel, Birgit Suk, Günther Braunsberg, Harriet Zilch u.a., 256 S., Schriftenreihe der Kunstvilla im KunstKulturQuartier, Bd. 1, Verlag für moderne Kunst 2010, SONDERPREIS 19 €.

Gerhard Wendland zählt zu den wichtigsten deutschen Vertretern der abstrakten Kunst nach 1945. 1910 in Hannover geboren, arbeitete er nach der Kriegsgefangenschaft in seiner Heimatstadt als freier Grafiker, u.a. für den Farben- und Tintenhersteller Pelikan. Sein Durchbruch als Künstler gelang ihm 1959 mit der Teilnahme an der II. documenta in Kassel. Von 1960 bis 1978 lehrte Wendland an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, wo er rund 100 Student:innen unterrichtete. Die zum 100. Geburtstag von der Kunstvilla organisierte Retrospektive stellte Wendlands Schaffen erstmals seit seinem Tod ausführlich vor. Als Begleitband erschien der Katalog „Gerhard Wendland – Das druckgrafische Werk“, der ein Werkverzeichnis von Wendlands Druckgrafiken enthält und einen lückenlosen Überblick über sein Schaffen gibt.

Ernst Weil

Das malerische Werk

Hg. von Andrea Dippel, mit Texten von Günter Braunsberg, Ernst Weil, Gabriela Dauerer, Christine Kremers und Karl Schawelka, Schriftenreihe der Kunstvilla im KunstKulturQuartier, Bd. 12, VfmK 2020, 192 S., SONDERPREIS 19 Euro.

Im Jahr 1965 übernahm der Künstler Ernst Weil (1919 – 1981) eine Professur für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Die Berufung krönte ein früh anerkanntes künstlerisches Schaffen, das in einem charakteristischen Spätwerk gipfelte. Als Student von Willi Geiger an der Münchner Kunstakademie rezipierte Weil ab 1946 zunächst die Klassische Moderne, bevor er den lyrischen Kubismus Fernand Légers für sich entdeckte, der ihm sein eigentliches Rüstzeug gab. 1957 zog Weil nach Paris, wo er anhand des Motivs des Boxers einen expressiv-dynamischen Stil entwickelte. Als Professor an der Nürnberger Kunstakademie schuf Weil abstrahierte Landschaften, die als Verstrebungen von Farbflächen im Raum aufgebaut sind und poetische wie technoide Züge zeigen können. Erstmals nach fast 40 Jahren wird das Œuvre von Ernst Weil mit einer umfassenden Retrospektive gewürdigt. Zu entdecken ist ein Künstler, der die Debatten um die Ausformulierung der abstrakten Malerei aktiv mitgestaltete. Der Begleitband stellt Weils Bedeutung als Vertreter der zweiten Moderne ebenso wie seine Rolle als Akademieprofessor heraus und umfasst ein reich bebildertes Werkverzeichnis der Gemälde.

 

Zwischen den Farben

Inge Gutbrod / Markus Kronberger

Hg. von Andrea Dippel und Matthias Strobel, mit Texten von Amely Deiss, Andrea Dippel, Annelie Pohlen, Simone Schimpf und Ludwig Seyfarth, Schriftenreihe der Kunstvilla im KunstKulturQuartier, Bd. 8, Verlag für moderne Kunst 2016, 112 Seiten, 9,00 Euro.

Zwischen den Farben – Nicht die Eindeutigkeit, sondern der diffuse Zwischenraum interessiert die beiden Künstler Inge Gutbrod (geb. 1963 Nürnberg) und Markus Kronberger (geb. 1964 Nürnberg), die zur selben Zeit an der Nürnberger Kunstakademie studiert haben. Inge Gutbrod ist Objektkünstlerin. Ihr Material ist Wachs, das sie in Leuchtkästen und ortsbezogenen Installationen einsetzt, um mit Farbe und Licht Oberflächen im Spannungsfeld zwischen Transparenz und Blickdichte zu erzeugen. Markus Kronberger entwickelt in seiner Malerei Denkräume, deren abstrakte Farbflächen und -formen jedoch nicht selbstreferentiell bleiben, sondern wörtlich oder im übertragenen Sinn in Beziehung treten zu Räumen, Orten, Personen und Stimmungen. Der Begleitband dokumentiert mit umfangreichen Bildstrecken die Ausstellung und die ortsspezifisch in der Kunstvilla entstandenen Werke der beiden Künstler.

Die Kunstvilla

Zur Geschichte eines Nürnberger Baudenkmals

HG. von Kunstvilla, mit Texten von Andrea Dippel und Sebastian Gulden, 66 Seiten, 2,00 Euro.

Die 2014 eröffnete Kunstvilla befindet sich in einer von der jüdischen Hopfenhändler- und Bankiersfamilie Hopf im Jahr 1895 erbauten Villa in der Marienvorstadt. Die unter Denkmalschutz stehende Villa ist ein einzigartiges Baudenkmal des Historismus. Das Heft stellt die Baugeschichte und die ehemaligen Bewohner:innen der Villa vor.

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Utensilien aus unserer Privatsphäre

Reiner Bergmann / Reiner Zitta

Hg. von Andrea Dippel und Matthias Strobel, mit Texten von Andrea Dippel, Axel Feuß, Susann Scholl und Bernd Zachow, 112 S., Schriftenreihe der Kunstvilla im KunstKulturQuartier, Bd. 5, Verlag für moderne Kunst 2014, SONDERPREIS 5,00 €.

Utensilien aus unserer Privatsphäre – Mit ihrer Werkschau geben Reiner Bergmann (geb. 1950 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Fürth) und Reiner Zitta (geb. 1944 in Buchelsdorf / Sudetenland, lebt und arbeitet in Pühlheim bei Altdorf) einen Überblick über ihr Schaffen der letzten 20 Jahre. Der Begleitband dokumentiert alle Facetten ihres künstlerischen Schaffens, darunter ortsbezogene Installationen sowie Objekte, Zeichnungen und Fotografien. Für beide Künstler spielt das Arbeiten mit gefundenem Material und Gegenständen eine wesentliche Rolle. Ihr Schaffen berührt dabei immer wieder das Thema der Zweit- und Drittverwendung von Dingen, die zuvor aus dem Verwertungskreislauf hinausgefallen sind. Auf den Spuren von Marcel Duchamp verleihen Reiner Bergmann und Reiner Zitta ausrangierten Alltagsobjekten neue Sinnebenen und liefern dabei ironische Kommentare zur konsumorientierten Wohlstandsgesellschaft.

Und der Gewinner ist ...

Nürnberger Teilnehmer am bundesweiten Wettbewerb von Studierenden der deutschen Kunsthochschulen von 1983 bis 2011

Hg. von Andrea Dippel und Matthias Strobel, 167 S., Schriftenreihe der Kunstvilla im KunstKulturQuartier, Bd. 3, Verlag für moderne Kunst 2012,  SONDERPREIS 9 €.

Anlässlich des 350. Jubiläums der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg präsentierte die Ausstellung „Und der Gewinner ist …“ eine Auswahl der Nürnberger Teilnehmer:innen am Bundeskunstwettbewerb von 1983 bis 2011. Welche Positionen erschienen in den 1980er- oder in den 1990er-Jahren preiswürdig und welche heute? Welche Auswirkungen hat die Teilnahme am Wettbewerb für eine junge Künstlerin, einen jungen Künstler? Inwiefern fördern Preise die Weiterverfolgung eines künstlerischen Ansatzes? Der Katalog belegt den Einfluss der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg auf das regionale Kunstschaffen. Die ausgestellten Werke ergeben einen Querschnitt durch die einst junge, heute etablierte Nürnberger Szene genauso wie sie die jüngsten Kunstentwicklungen dokumentieren. Für die Ausstellung und für den Begleitband entstanden Porträtaufnahmen aller teilnehmenden Künstler:innen von dem Nürnberger Fotografen Stephan Minx.

 

Urbane Zukunft

Werke aus der Sammlung der wbg und aus städtischem Besitz

Hg. von Andrea Dippel und Matthias Strobel, mit Texten von Nina Daebel und Andrea Dippel, Schriftenreihe der Kunstvilla im KunstKulturQuartier, Bd. 11, VfmK 2018, 112 S., SONDERPREIS 9 €.

100 Jahre kommunales Immobilienunternehmen wbg – anlässlich des Jubiläums von Nürnbergs größter Wohnbaugesellschaft zeigt die Kunstvilla eine Auswahl aus deren Kunstsammlung, die um Werke aus städtischen Beständen und um Leihgaben aus Privatbesitz ergänzt wird. Mit ihren Wohnbauprojekten formt die wbg seit 1918 den Stadtplan Nürnbergs und steht damit stellvertretend für Urbanisierungsprozesse in Großstädten. Die Ausstellung verfolgte das Thema über einen Zeitraum von neun Jahrzehnten mit Schwerpunkt in der Nachkriegsmoderne.

70 Jahre Künstlergruppe »Der KREIS«

Ein Längsschnitt durch die Kunst in Nürnberg seit 1947

Hg. von Andrea Dippel und Matthias Strobel, mit Texten von Claus Pese, Ruth Negendanck, Susann Scholl, Barbara Leicht, Schriftenreihe der Kunstvilla im KunstKulturQuartier, Bd. 9, Verlag für moderne Kunst 2020, 256 Seiten, 5 Euro.

70 Jahre Künstlergruppe »Der KREIS« – anlässlich des Jubiläums einer der bekanntesten Nürnberger Künstlergruppen präsentiert die Kunstvilla die Geschichte und Entwicklung des Vereins anhand herausragender künstlerischer Positionen. Seit dessen Gründung im Jahr 1947 haben die KREIS-Mitglieder das kulturelle Leben Nürnbergs maßgeblich mitbestimmt. Mit rund 150 Werken von über 60 Künstlern ergibt sich ein Längsschnitt durch die Kunstentwicklung der Stadt von den Nachkriegsjahren bis in die Gegenwart. Der städtische Sammlungsbesitz wurde hierfür durch hochkarätige Leihgaben ergänzt. Der Begleitband bildet einen Großteil der ausgestellten Werke ab und legt seinen Schwerpunkt auf die zwei Jahrzehnte zwischen 1997 und 2017. Alle in der Gruppe vereinten Künstlerinnen und Künstler, die in diesem Zeitraum hervorgetreten sind, werden ausführlich vorgestellt und mit ihrem Schaffen gewürdigt.

 

Buntes Gewerbe

Glanz und Elend hinter der bürgerlichen Fassade

Hg. von Andrea Dippel und Matthias Strobel, mit Texten von Andrea Dippel und Susann Scholl, 66 S., Schriftenreihe der Kunstvilla im KunstKulturQuartier, Bd. 6, Bartlmüllner Verlag 2015, 2,00 €.

Zur Geschichte der Kunstvilla gehört eine mehrfache Hotelnutzung, zunächst Anfang der 1930er, dann kurz nach dem Zweiten Weltkrieg und zuletzt in den 1960er Jahren. Die griff greift das Gerücht auf, die Villa habe zwischenzeitlich auch als Stundenhotel gedient, und stellte die in der Sammlung befindlichen Werke zum Thema vor. Die Schau wurde ergänzt um Leihgaben aus Privatbesitz und streifte zudem die Themen Gaukler und Zirkus, die Künstler:innen seit dem 19. Jahrhundert ebenfalls ein reiches Feld an Interpretationen menschlicher Existenz zwischen Zurschaustellung, Käuflichkeit und Ausgrenzung bot. Das Begleitheft bildet alle ausgestellten Werke ab. Die Texte ordnen die Motivfelder in ihren Kontext ein.

Die Kunst des Sammelns

Phänomene des Ordnens, Archivierens und Präsentierens

Hg. von Andrea Dippel und Matthias Strobel, mit Texten von Gabriele Beßler, Andrea Dippel, Anne Fritschka, Ursula Kubach-Reutter und Harald Tesan u.a., 112 S., Schriftenreihe der Kunstvilla im KunstKulturQuartier, Bd. 2, Verlag für moderne Kunst 2011, SONDERPREIS 5 € – nur noch Restexemplare erhältlich.

Der Band erschien anlässlich der Ausstellung „Die Kunst des Sammelns“, mit der die Kunstvilla – Museum für regionale Kunst in Nürnberg im Frühjahr 2011 repräsentative Nürnberger Kunstsammlungen vorstellte. Was unterscheidet eine kommunale Kunstsammlung, die vornehmlich durch Stiftungen, Nachlässe und Ankäufe zusammengesetzt ist, von einer Privatsammlung, die aus persönlichem Interesse und mit Leidenschaft und Engagement zusammengetragen wurde? Wie sammeln Künstler Arbeitsgrundlagen für ihr Schaffen und wie dokumentieren sie ihr Oeuvre? Welche Charakteristika hat die Sammlung eines Galeristen, an der sich zumeist Freundschaften und/oder Geschäftsbeziehungen ablesen lassen? Zu welchem Zweck sammeln Banken und Versicherungen Kunst und wie wird sie dort betreut und ausgestellt? Textbeiträge zum Sammeln als Ursprung des Museums, zu den Möglichkeiten und Grenzen von Firmensammlungen sowie zum Künstler als Sammler werden durch Interviews mit Künstlern, Sammlern und Galeristen abgerundet.