heizhaus – zwischen utopie und irgendwas

25. Juli bis 18. Oktober 2026

„Das heizhaus ist – weil wir das so machen – solidarisch, ökologisch, gemeinschaftlich, offen, selbstbestimmt, (eigen-)verantwortlich, nachhaltig, kreativ, gestaltend, erschwinglich-zugänglich, divers, vermittelnd, international, intergenerationell und partizipativ“ heißt es im Leitbild des heizhaus, einem Pilotprojekt des Quellkollektiv e. V., das sich 2016 im Klinkerbau direkt am Turm des ehemaligen Quelle-Versandhauses angesiedelt hat und somit 2026 sein 10-Jähriges Bestehen feiert. Mit etwa 80 Kreativ- und Kulturschaffenden aus dem Raum Nürnberg und ca. 140 im Schwarm wird dort auf der Grundlage der Werte Toleranz, Solidarität und Nachhaltigkeit ein Netzwerk zum gemeinsamen Arbeiten und Austauschen in verschiedenen Projekten gebildet. Das Quellkollektiv dient als Plattform für gelebte, zukunftsweisende Formen der Arbeit und des Miteinanders sowie für soziale und soziokulturelle Projekte in den Bereichen Stadtentwicklung, Ökologie, Kunst, Kultur und Bildung. Für sein Konzept wurde das heizhaus bereits mit dem Staatspreis für bayerische Kreativorte und dem Nürnberger Kulturpreis ausgezeichnet.

In der Reihe ihrer Ausstellungen mit Nürnberger Künstlergruppen und -vereinen stellt die Kunstvilla ab 25.7.2026 das heizhaus und zahlreiche seiner Akteure und Akteurinnen vor. Die Präsentation überschreitet dabei gängige Ausstellungsformate und wird als experimentelles Projekt mit einem Fokus auf kollektive, nachhaltige und partizipative Kunstformen konzipiert.

Mit Beiträgen unter anderen von Michael Akstaller, fint, Camilla Gerber, Michael Grebner, Max Hanisch, Melissa Hieke, HOT JAM, Syowia Kyambi, Wanda Leuthe, Evanthia Lourandaki, Joana Oehm, Sissy Savile, Rudyard Schmidt, Klaus Schulz, Sarah Schwerda, Chris Weiß und Tobias Witt. 

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