20. März bis 27. Juni 2027
Im Rahmen der Biennale der Zeichnung präsentiert die Kunstvilla rund 50 Grafiken des deutsch-schweizerischen Cartoonisten, Illustrators und Grafikers Jules Stauber (Montreux-Clarens/Schweiz 1920 – 2008 Nürnberg).
Ab 1948 veröffentlichte Stauber humorvolle und gesellschaftskritische Cartoons in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften, darunter „Nürnberger Nachrichten“, „Süddeutsche Zeitung“, im Schweizer „Nebelspalter“, in der mexikanischen Zeitschrift „Informaciones del Centro de Estudios Ecuménicos“ sowie der slowakischen Zeitschrift „Kultúrny Život“. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt und vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der Cartoon-Biennale in Ljubljana 1970, der World Cartoon Gallery in Skopje 1971 und 2007 mit dem Swiss Cartoon Award.
Präsentiert werden im Rahmen der Kabinettausstellung „Jules Stauber – 9. Biennale der Zeichnung“ erstmalig Entwürfe aus der Sammlung der Kunstvilla, die seinen präzisen und zugleich humorvollen Blick auf gesellschaftliche und zwischenmenschliche Situationen widerspiegeln. Stauber karikierte unter anderem mit mehreren Blättern das Dürer-Jahr 1971. Weitere in der Ausstellung gezeigte Serien beschäftigen sich humoristisch mit der Globalisierung, dem Glauben oder Sportereignissen.