cluster | electronic.classic.session.

Cluster steht für ein Klanggebilde, dessen Töne nahe beieinanderliegen. Grenzen aufweichen, Verbindungen schaffen – in der cluster-Reihe werden die Spielwelten von Klassik und Moderne hinterfragt. Das Besondere an der Reihe ist, dass klassische Instrumente in einem zeitgenössischen Pop-Kontext verwendet werden. Junge Musiker erschaffen eigene Klangwelten, in denen klassische Musik wie selbstverständlich mit neuen Produktionsformen und Denkweisen verschmilzt. Das Genre Modern Classical oder Neo-Klassik macht aus alt neu. Das Künstlerhaus widmet sich den vielfältigen Dimensionen dieses außergewöhnlichen Stils: Streicher, Blechbläser, Pianos treffen auf elektronische Live-Sets.Physische Grenzen der Instrumente werden ausgetestet, Genre-Mauern in den Köpfen verschwinden und machen Platz für neue farbliche Klangwelten. Wir gehen auf Reisen! Wegen der anstehenden Generalsanierung im Festsaal ist das Format ab Herbst 2018 an unterschiedlichen Spielorten zu erleben.

Empfohlen von Curt Magazin Nürnberg
 

 

Sa 09./ November: GLASSWALLS: Kokomo + Kai Schumacher play Philip Glass

GLASSWALLS ist mehr als eine einfache Hommage an einen der einflussreichsten Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts: In ihrem gemeinsamen Projekt kombinieren der Pianist Kai Schumacher und die Post-Rock-Band Kokomo ausgewählte Stücke von Philip Glass mit epischen Klangwänden der Post-Rock-Ära sowie den Live-Visuals von Warped Type und führen das Genre zurück zu seinen Ursprüngen minimalistischer Klangästhetik.

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Sa 30./März: Fabrizio Paterlini

Presse und Hörerschaft sind sich uneinig, wie Fabrizio Paterlinis Sound – die Verbindung von klassischer und elektronischer Musik – am besten zu bezeichnen ist: Neoklassik, Ambient, Minimalism oder New Age? Nach einem Studium der klassischen Musik trat er mit einer Reihe von Bands auf und spielte von Progressive bis Hard Rock, von Jazz bis Pop eigentlich alles. Erst Ende der 90er Jahre beschloss er, neue musikalische Wege zu beschreiten und sich auf das Instrument zu konzentrieren, das seine innere Welt am besten zum Ausdruck bringt: Das Klavier.

Die im Dezember 2018 wiedereröffnete Kirche ist mit ihrer besonderen Atmosphäre nach dem Glasbau und der Kantine der nächste Halt für unsere cluster-Reihe während der Generalsanierung des Künstlerhauses.

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Do 21./Februar: CEEYS

Avantgarde trifft Pop! Sie waren zu Gast auf der Fusion, dem Reeperbahn-Festival und dem  Q3Ambientfest in Berlin. Sie sind geprägt von ihrem Drang, Erinnerungen an ihre Jugend vor und nach dem Fall des DDR-Regimes zu erforschen und ihre Beobachtungen und Gefühle auf zeitgenössische Musik zu übertragen. Wir sprechen von CEEYS, dem preisgekrönten Piano- und Cello-Duo aus Berlin.

Sebastian und Daniel Selke verbinden ihre Instrumente, Cello und Piano, zu abwechslungsreichen Klängen, setzen restaurierte Keyboardinstrumenten und Rhythmusboxen, die zwischen den 1950er und 1980er Jahren in der DDR hergestellt wurden, ein und landen irgendwo zwischen Neo-Klassik, Jazz, Pop und klassischer Kammermusik. In der Nürnberger Kantine präsentiert CEEYS das dritte Album WAENDE, welches sich klanglich und visuell mit dem Umbruchsjahr 1989 beschäftigt. Starke Bilder und bewegende Musik!

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Sa 15./Dezember:Paul Biessmann

Es ist die Verbindung von Musik, Mensch und Technik, die Paul Biessmann, Nürnberger Pianist und Medienkünstler, reizt. Gemeinsam mit Maximilian Breu spielt er für sein neues Neoklassik-Projekt Klänge und Schlagzeug-Beats live ein und bearbeitet diese mittels Soundinstallationen und improvisierter Live-Elektronik weiter. Digital Live Art nennt er seine Kunstform -  Einflüsse aus allen Ecken werden aufgenommen, vermeintliche Störgeräusche in das Klanggebilde eingefügt, die Kompositionen durch interaktive Visuals begleitet.

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Sa 13./Oktober:Plateau Green

Der Münchner Julian Klaas aka Plateau Green hat mit seiner Debut-EP „The Arch of Our Eye’s Orbit“ ein träumerisches Erstwerk geschaffen, das sich klanglich frei zwischen flächiger Electronica und experimentellem Pop bewegt. Der Künstler selbst beschreibt seine EP als den „großen Traum, sich von seinen eigenen (menschlichen) Grenzen lösen zu können, über das Menschsein hinaus blicken zu können und schließlich zur liebevollen Akzeptanz unserer eigenen Existenz zu gelangen.“

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Fr 18./Mai 20:30 Uhr:Poppy Ackroyd

Die klassisch ausgebildete Pianistin, Violinistin, Produzentin und Komponistin POPPY ACKROYD sorgte in der Neo-Klassik-Szene mit ihren Alben “Escapement” und “Feathers”, sowie ihrem Mitwirken im Hidden Orchestra für Aufruhr. Empfohlen von den Giganten des Genres, Hauschka und Nils Frahm, hat die außergewöhnliche Künstlerin erst kürzlich bei Björks Label One Little Indian Records unterschrieben.


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Sa 10./Feb 20:30 Uhr

Carlos Cipa & Occupanther

Ein weiches Tremolo. Ist es ein Synthesizer? Ein Klavier? Ab dem ersten Akkord türmt sich ein fast filmisches Intro auf, das sich erst nach zwei Minuten in einem minimalistischen aber zwingenden Beat entlädt.


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Fr 22./Dez 20:30 Uhr

Frieder Nagel

Samtweiche Holzbläser treffen auf ein elektronisches Live-Set, das dem instrumentalen Farbenreichtum der Solisten neue klangliche Dimensionen erschließt und klassische Instrumentierung mit moduliertem field recording verbindet. Ein Abend zwischen besinnlichem Musikgenuss und düsterer Melancholie.


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Do 21./Sept 20:30 Uhr

Zoë Keating

Ein Ein-Frau-Orchester, das aus Cellistin und Komponistin Zoë Keating besteht. Mit einem Laptop den sie mit ihren Füßen steuern kann, nimmt sie mit ihrem Cello Tonspur für Tonspur auf. So kreiert sie schwere, ergreifende unwiderstehliche Musik.
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Fr 02./Jun 20:30 Uhr

Grandbrothers

Die einzigartige Liveshow der Grandbrothers überträgt das stetige Wechselwirken in ihrer Musik, von Analogem und Digitalem, von Genre und Einfluss, von Innen und Außen, von Sitzen und Tanzen wollen, direkt auf die Bühne – und schafft dabei etwas sehr Lebendiges. Der Zuschauer hat das Gefühl, bei einer Operation am offenen Herzen des Flügels teilnehmen zu können.


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Do 27./Apr 20:30 Uhr

Hauschka

»Er hört seinem Piano beim Hüsteln, Klappern, Plappern, Ploppen und Knistern zu, wie es den Atem anhält oder kichert, als wäre ihm gerade ein Witz eingefallen. Und wenn Hauschka mit mehreren Präparaten auf einmal arbeitet, wird aus dem verstimmten Klavier so etwas wie eine Stimmungsmaschine des Pop, aus den Registern treten dann die Instrumente eines ganzen Orchesters – Geigen, Bässe, Zimbeln und Hi-Hats –, mit denen er Orte aufsuchen kann, die auch er vorher noch nicht kannte. « (Die Zeit)


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