Ein virtueller Streifzug durch die Zeit

Der 360 Grad Rundgang durch das Künstlerhaus ist ab sofort auf der Homepage des Künstlerhauses zugänglich und ermöglicht spannende Eindrücke der Anfangs- und Endphase zwischen 2019 und 2023 der Generalsanierung des dritten und letzten Bauabschnittes.

Während im Künstlerhaus noch finale Sanierungsarbeiten stattfinden, kann das geschichtsträchtige Künstlerhaus gegenüber dem Hauptbahnhof bereits virtuell durchstreift werden. Der neue 360 Grad Rundgang, der ab sofort auf der Homepage des Künstlerhauses abrufbar ist, zeigt das Haus zu zwei unterschiedlichen Zeiten der Generalsanierung des letzten und größten Bauabschnitts zwischen 2019 und 2023.

Der virtuelle Rundgang zeichnet sich durch seine direkte Vergleichsmöglichkeit der Anfangs- und der Schlussphase der Sanierung aus. Im Jahr 2019 stand die Renovierung kurz bevor, demensprechend sind die Spuren der letzten Jahrzehnte auch virtuell noch gut zu erkennen: die Festsaal-Bühne und die dazugehörige blaue Wandverkleidung fallen in dem sonst leeren Raum auf, die Putti im ehemaligen Hinterzimmer sind schon eingepackt, die ehemaligen Pächter haben ihre Räume und den Biergarten bereits ausgeräumt und trotzdem lässt sich noch erahnen, wie es dort einmal ausgesehen hat: der Salon, ehemals Hinterzimmer, hat einen Bodenschliff erhalten, die Decke im Festsaal wurde professionell aufgerüstet, die blaue Verkleidung schwarz gestrichen und auch die vielen Graffiti und Aufkleber an Säulen und Wänden im gesamten Haus sind absichtlich erhalten.

Im Sommer 2023 wurden die selben Räume noch einmal fotografisch mit der speziellen 360 Grad Kamera dokumentiert. Der direkte Vergleich mit dem Jahr 2019 zeigt deutlich die baulichen Veränderungen und Fortschritte: die neue Eingangssituation mit dem Kunstwerk „Flagge zeigen“ der Künstlerin Heidi Sill, die komplett neu geschaffenen Club-Zone mit Kunstkellerei und Zentralcafé/ Soft Spot im Keller, eine neue Brücke zum Biergarten – der Charme des Hauses ist dabei erhalten geblieben.

Für einen direkten Vergleich der unterschiedlichen Jahre kann mit einem vertikalen Regler in der Gesamtansicht des 360 Grad Rundgangs in jedem Raum hin und her getauscht werden. Ein Grundriss des Hauses ermöglicht die Orientierung und ein Springen zwischen den Räumen.

Sobald das Künstlerhaus in seiner Gesamtheit wieder analog begehbar ist, wird der 360 Grad Rundgang auch über QR-Codes in den einzelnen Räumen zugänglich sein. So können die Besucherinnen und Besucher bei einem Streifzug durch das Haus die fotografischen 360 Grad Aufnahmen aus 2019 und 2023 mit dem finalen Zustand vor Ort im Künstlerhaus vergleichen und sich einen Eindruck der Jahrzehnte lange bauliche Geschichte des Hauses verschaffen – „Tschüss, komm wieder“, heißt es in einem der Räume geschrieben.

Hier geht es zum digitalen Rundgang.

 

 

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