Heil!Anstalt
Dokumentartheater über die NS-Morde an Menschen mit Behinderung und psychischer Erkrankung
Wer war Anna?
Eine Patientin der Erlanger Heil- und Pflegeanstalt, die im Nationalsozialismus von den strukturellen Morden an Menschen mit Behinderung, psychischen Erkrankungen und anderweitig nonkonformen Menschen betroffen war. So viel wissen wir. Aber was ist mit Annas Wesen, ihrer Geschichte, ihren Perspektiven?
Der Theaterabend verbindet dokumentarische und fiktive Elemente und lässt Patientenakten, also Annas Briefe, ihre Angehörigen und Ärzte sprechen. Das Publikum begibt sich auf eine gemeinsame Suche nach Annas Leben und Sterben. Das Theaterstück vereint zeitgenössische, performative Zugänge mit historischem Archivmaterial und versucht, den historischen Verbrechen über einen zarten Zugang zu begegnen. Es ist ein stellenweise interaktiver Abend, der im kleinen Kreis aufgeführt wird, um eine eher intimere Atmosphäre zu schaffen.
mit: Diana Storozhuk
Regie & Text: Valentina Eimer
Bühne & Kostüm: Şirin Özdin
Musik: Emil Theodor Felhofer




