Lesungen, Poetry Slams und mehr

Literaturbegeisterung hat in Nürnberg Tradition: Im 15. Jahrhundert zählte die Bibliothek des Katharinenklosters mit ihren 500 bis 600 Büchern zu den größten Laienbibliotheken des Mittelalters. Seit 1644 existiert der Pegnesische Blumenorden, eine Sprach- und Literaturgesellschaft aus der Barockzeit. Anfangs trafen sich die Dichter im Irrhain bei Kraftshof, wo sie sich hauptsächlich mit Schäferpoesie beschäftigten. Der Verein hat bis heute aktive Mitglieder.

Viele weitere Einrichtungen zelebrieren Bücher: Bei den Mittagslesungen hören Nürnberger interessanten Persönlichkeiten zu, ob beim Literaturzentrum Nord oder im Literaturhaus Nürnberg lesen Schriftsteller aus ihren Werken. Stipendien fördern den schreibenden Nachwuchs und Autorengruppen wie die Schreiberlinge oder die Schreibwerkstatt des Straßenkreuzers treffen sich regelmäßig. Rund 900.000 Bücher, Zeitschriften, Musik-CDs und DVDs können Sie sich in der Stadtbibliothek ausleihen. Eine Urkunde von 1370 belegt die Existenz der ältesten städtischen Büchersammlung im deutschsprachigen Raum.

Lesung stellt unbekannte Seiten Erich Kästners vor

Anlässlich von Erich Kästners 125. Geburtstag bringt Sven Hanuschek, einer der bedeutendsten Kenner von Kästners Werk, die unbekannteren und politischen Seiten des Schriftstellers zum Vorschein. Die Lesung „Erich Kästner – politisch wie nie“ findet am 27. Februar im Saal 600 statt.

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Nürnberger Mittagslesungen

Spannende lokale und auch überregionale Gäste stellen in der Literaturreihe „Mittagslesungen“ im Glasbau des Künstlerhauses und der Stadtbibliothek Lieblingsbücher vor und versüßen so die Mittagspause mit literarischen Häppchen. Wann? Immer mittwochs, donnerstags und freitags.

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