J. Henry Fair: Toter Erde schöner Schein

22. September bis 6. November 2011

Die Ausstellung des KOMM-Bildungsbereich im Kunsthaus Nürnberg ist die bisher größte Einzelschau des US-Fotografen in Europa. Der Fotograf J. Henry Fair setzt sich mit den Folgen moderner Energiegewinnung, landwirtschaftlicher und industrieller Massenproduktion auf die Umwelt auseinander. Aus der Vogelperspektive, in einem Sportflugzeug sitzend, fotografiert er und bringt ans Licht, was sonst hinter Mauern und Zäunen gut behütet verborgen bleibt. Mit Hilfe seiner Bilder macht er die Prozesse von globaler Erderwärmung, Umweltverschmutzung und -zerstörung in großformatigen Fotos, die Gemälden gleichen, sichtbar. Die Bilder zeigen mäandernde Formen, faszinierende geometrische Gebilde oder grelle Farbflächen - die ganze Bandbreite abstrakter Malerei scheint in seinen Fotografien auf.

 

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