Debütantenausstellung 2012 (Teil 1)

Debütantenausstellung Teil 1
Anna Handick

Im Künstlerhaus, Königstraße 93
Eröffnung: Donnerstag, 2. August 2012, 19 Uhr
Im 1. Obergeschoss / Glasbau
Begrüßung: Frank Hegewald, Vorstand BBK Nürnberg
Dauer der Ausstellung: 3.-19.08.2012
Der Katalog, zum Preis von 12 Euro, ist in der Ausstellung erhältlich.

Künstlergespräche am 5. und 19. August, jeweils um 15.30 Uhr

Anna Handick

Auch in diesem Jahr kommen durch die Initiative des BBK Nürnberg Mittelfranken e.V. traditionsgemäß zwei junge Künstler (Anna Handick und Magdalena Abele (Teil 2)) in den Genuss der "Debütanten"-Förderung. Diese Förderung beinhaltet sowohl eine erste Einzelausstellung in den Räumen des renommierten Künstlerhauses in Nürnberg, als auch die Produktion eines Werkkataloges, in dem eine erste Übersicht des jungen Schaffens zusammengeführt wird. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat diese bayernweite Auszeichnung begründet und sichert zusammen mit dem Bezirk Mittelfranken und der LfA Förderbank Bayern die finanzielle Basis des Kataloges.

Anna Handick, aus Nürnberg, Jahrgang 1985, studierte nach einem Aufenthalt in Nicaragua (2004/05) an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg bei Claus Bury, von dem sie 2008 zur Meisterschülerin ernannt wurde. Die Künstlerin beschäftigt sich hauptsächlich mit Installationen, Zeichnungen und Skulpturen/Objekten. Inspiriert durch die Natur und ihrer immensen Artenvielfalt erarbeitet sich die Künstlerin ihren eigenen Zugang zur Umwelt. Dabei verwendet sie in ihren Objekten natürliche Materialien wie Bambus und Blätter ebenso wie Papier, Paketschnüre, Draht oder Nylonstrümpfe. Ihre Skulpturen und Installationen sind Schöpfungen, die so in der Natur nicht vorkommen - aber vorkommen könnten. Dadurch wird der künstliche Ausstellungsraum doppelt gebrochen: zum einen durch die Anmutung quasinatürlicher Objekte, die an Nester oder Blüten erinnern und damit die Natur in den kulturellen Raum holen, zum anderen durch die künstliche Natur, die gar keine ist, sondern nur vorgibt eine zu sein. Dieses Spiel von Austausch und Verfremdung eröffnet dem Betrachter Spielräume für eigene Gedanken und Assoziationen.

Wie bereits in den vergangenen Jahren wird das Gewicht auf die Einzelausstellung gelegt, um die Eigenständigkeit des Werkes der Künstlerinnen hervorzuheben

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