BBK-Debütanten-Ausstellung: Elke Haarer und Annette Zey

Die Künstlerinnen:

 

Elke Haarer

Annette Zey

Vom 8. bis 29. Dezember zeigte das KUNSTHAUS im Rahmen der Debütanten-Ausstellung des BBK Nürnberg Werke von Elke Haarer und Annette Zey

Elke Haarer (Jahrgang 1969) studierte von 1990 bis 1996 an der Akademie der bildenden Künste Nürnberg bei Prof. Rolf-Gunter Dienst.
Ihre künstlerische Tätigkeit bezieht graphische Gestaltung und ortsspezifisches Arbeiten gleichermaßen ein. Bildwerke des Abstrakten Expressionismus und der Minimal Art, sowie graphische Gestaltung kommerzieller Printmedien, Corporate Identities und deren Strategien bilden ihr Bezugssystem. Als adäquate Entsprechung zum klassischen Umgang mit Farbe und Pinsel kommen industrielle Produktions- und Distributionsmittel zum Einsatz.
Zu Beginn der Konzeption einer ortsspezifischen Arbeit steht ein Analysieren der architektonischen Gegebenheiten und der Nutzungsbedingungen von Räumen bzw. räumlichen Zusammenhängen. Das entstehende Beziehungsgefüge zwischen der Bildidee und deren technischer Umsetzung basiert aus der Funktion und räumlichen Situation des Ortes. Ziel der Künstlerin ist es, den Ort aus seinem Kontext heraus zu verändern.
Elke Haarer ist seit 2001 künstlerische Assistentin der Klasse Rolf-Gunter Dienst an der Akademie der bildenden Künste, sie lebt und arbeitet in Nürnberg und Berlin.

Annette Zey (Jahrgang 1964) studierte nach Gold- und Silberschmiede-Ausbildungen von 1991 bis 1996 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg in der Gold- und Silberschmiede-Klasse. Nach dem Abschluss ihres Studiums als Meisterschülerin und einem Auslandsaufenthalt in Stockholm als DAAD-Stipendiatin ist Annette Zey als freischaffende Künstlerin selbständig.
Das Spektrum ihrer Arbeiten umfasst den Bereich des klassischen funktionalen Tafelgeräts aus Silber bis zu den objekthaften Schalen aus geschwärztem Kupfer, die teilweise blattvergoldet sind. Annette Zey hat einen eigenständigen Schalentypus entwickelt. Indem sie eine Anzahl gleicher geometrischer Körper, etwa Würfel, aneinanderfügt, schafft sie schalenförmige räumliche Gefäße.

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