Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten 2003

Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten 2003

Die Preisträger 2003: Jörg Schemmann hat den 1. Preis für sein großformatiges, minimalsitisches Baum-Bild erhalten. Der 2. Preis ging an Bildhauer Franz U. Janetzko, der aus Pressspanplatten hintersinnige Architketur- und Natur-Ansichten formt. Ursula Jüngst bekam den 3. Preis für ihren kraftvollen, verwirrenden Farbstrudel. Mit dem Sonderpreis des Verlegers der Nürnberger Nachrichten wurde der Maler Christoph Gerling ausgezeichnet, der zwei große, ausdrucksstarke Kopf-Bilder ganz in Blau zeigte.

Mit der Präsentation der Preisträger und aller 54 vorjurierten Teilnehmer mit über 100 Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Skulptur und Originalgrafik/Zeichnung (mit Schwerpunkt im Bereich gegenständlich orientierter Kunst) in unserer Räumen setzten KUNSTHAUS und NN ihre junge Tradition fort: Zum zweiten Mal, und nach der vielbeachteten Jubiläums-Ausstellung "10x Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten" (2002), war dieser Wettbewerb zu Gast in den Räumen des KUNSTHAUSes im Nürnberger Künstlerhaus.


Im Jahr 2003 wurde der "Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten" bereits zum elften Mal vergeben. Der Wettbewerb um die hoch dotierten Auszeichnungen fand erstmals 1993 statt; seither wurden - die diesjährige Preisverleihung mitgerechnet - Auszeichnungen im Gesamtwert von über 260.000 Euro vergeben. Auch 2003 bestand der NN-Kunstpreis wieder aus drei Hauptauszeichnungen (1.Preis: 8000 Euro, 2. Preis: 5300 Euro, 3. Preis: 2800 Euro) sowie mehreren Anerkennungspreisen im Wert von jeweils 1000 Euro. Der ebenfalls mit 8000 Euro außerordentlich hoch dotierte "Sonderpreis des Verlegers der Nürnberger Nachrichten" wurde zum sechsten Mal vergeben. Dabei handelte es sich um eine persönliche, unjurierte Auszeichnung durch den NN-Herausgeber Bruno Schnell.

Der "Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten" zählt zu den wichtigsten und beständigsten Kunst-Ereignissen im nordbayerischen Raum. Mit den von der Unternehmensgruppe Verlag Nürnberger Presse gestifteten Preisen sollte - über die ästhetische Qualität der Werke hinaus - auch ein hohes künstlerisch-handwerkliches Niveau prämiert werden. Der NN-Kunstpreis ist als Würdigung und Förderung von herausragenden Künstlerinnen und Künstlern konzipiert, die aus der fränkischen Region (nebst den angrenzenden Gebieten der Oberpfalz) stammen beziehungsweise hier leben und arbeiten.

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